Schachtanlage Asse
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[Bearbeiten] Deutschlands erstes Endlager für radioaktive Abfälle
Hinter der unscheinbaren Bezeichnung "Schachtanlage Asse" versteckt sich Deutschlands erstes Endlager für radioaktive Abfälle. Offiziell heißt es allerdings "Forschungsbergwerk". Hier wurde seit den 60er Jahren, aber nur zu Forschungszwecken eingelagert (127000 Fässer). 1979 lief die Einlagerungsgenehmigung aus. Seither wird an einem Abschlußkonzept gearbeitet. Obwohl es lange Jahre hieß "Die Asse bleibt trocken", läuft seit Anfang der 90er Jahre Salzlösung in steigenden Mengen in den Schacht. Dies ist der sicherheitstechnische Störfall, der nie eintreten sollte: denn da wo Lösung in den Berg hineinkommt, können radioaktive Stoffe später auch wieder hinaus. Umweltminister Gabriel hat die Asse bereits als Endlager-GAU bezeichnet. Derzeit arbeiten die Wissenschaftler der Betreiber-Gesellschaft GSF an Konzepten, um den Schaden weitgehend gering zu halten.
[Bearbeiten] Weitere Endlagerstandorte in der Umgebung
Morsleben: das DDR-Endlager bei Helmstedt
Schacht Konrad in Salzgitter
Gorleben in Lüchow-Dannenberg (Die gleichen Verantwortlichen, die die Asse als trocken bezeichneten, wollen heute Gorleben ohne Standortvergleich durchsetzen. Dies weckt bei vielen kein großes Vertrauen)
