Meinecke Villa

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Als Meinecke Villa wird die über 3 Etagen rund 900m² große und direkt an der Oker gelegene Villa mit der Hausnummer 96 am Kreuzungsbereich Grüner Platz betitelt. Sie wurde zwischen 1897 und 1898 für einen Bankier mit dem Namen Meinecke erbaut, welcher bis September 1923 selbige bewohnte.

1928 kaufte die Widekind-Loge die Villa, musste diese jedoch 1933 unter Zwang und mit sämtlichen Einrichtungsgegenständen an die Nationalsozialisten für einen geringen Betrag verkaufen.

In den Jahren 1933 - 1945 war sie somit Sitz der NSDAP Kreisleitung geworden. Mit Ende des Krieges diente sie der englischen Militärregierung als Nutzraum.

In den Jahren danach hatte bis 2000 die Polizeiinspektion ihre dortige Dienststelle.

Mitarbeiter des Straßenbauamtes bezogen die Villa bis 2005. Ende jenen Jahres erwarb die Kultur und Immobilien GmbH, hinter der das Bauunternehmen Curt Schumacher steht und welche bereits den Kulturbahnhof erworben hatte, die Villa und saniert sie seither von Grund auf.

Die Meinecke Villa wird nach Fertigstellung anmietbare Räumlichkeiten für unterschiedliche Zwecke bieten. Die Vorstellungen basieren auf einem Büro- und Ärztehaus.

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