Feuerwehr Wolfenbüttel
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Feuerwehr Notruf 112
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Die Feuerwehr Wolfenbüttel befindet sich an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße Dr.-Heinrich-Jasper-Straße.
[Bearbeiten] Geschichte
Diese Feuerwehr hat ihre Anfänge mit dem Beginn des organisierten Feuerwehrwesen am Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals wurden allerorts so genannte „Rettungsvereine“ gegründet; so auch hier in der Stadt Wolfenbüttel.
Am 8. März 1827 gründete sich der „Feuer-Rettungs-Verein“. Jahre später, am 5. März 1864 meldeten sich 44 Mitglieder des MTV freiwillig zu der „Turner-Feuerwehr“. Sie war damit die erste Freiwillige Feuerwehr in Wolfenbüttel gegründet.
Wegen Personalknappheit entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts kurzzeitig auch noch, neben den Freiwilligen Feuerwehren der Julius- und der Auguststadt und einer Freiwilligen Bürger-Feuerwehr, eine besoldete Feuerwehr in Wolfenbüttel. Während der NS-Zeit wurden alle selbständigen Feuerwehren des Stadtgebietes zusammengeschlossen und später entstand daraus die sog. Feuerlöschpolizei. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Wolfenbütteler Feuerwehr nach Bombenangriffen auf Braunschweig und Hannover, und auch bei Angriffen auf Wolfenbüttel, eingesetzt.
Im April 1945, zum Einzug der Allierten, gingen 22 Feuerwehr-Veteranen und 56 Mitglieder der Jugendfeuerwehr in die Kapitulation. Im Jahre 1948 wurde die Feuerwehr wieder von der Stadt Wolfenbüttel übernommen.
In dem bis 1988 als Feuerwache genutzten Gebäude am Schlossplatz wurde zusätzlich noch die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle des Landkreises mitbetrieben. Die räumliche Enge und der bauliche Zustand der alten Feuerwache führte zum Neubau der jetzigen Wache, die nun auch schon seit 1988 in Betrieb ist. 1998 wurde die in der Feuerwache gelegene Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle des Landkreises mit der Leitstelle des Rettungsdienstes an anderer Stelle zusammengelegt, so entstand zusätzlicher Platz.
[Bearbeiten] Trivia
Aus Denkmalschutz-Gründen verteuerte sich der Bau des neuen Feuerwehrhauses um eine beträchtlche Summe und ein Stellplatz wurde eingebüst. Die Fundamentgrabungen förderten Teile der Stadtmauer zutage, die man nun - nach Anmeldung - besichtigen kann.
