Eva König

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Als Eva König (* 22. März 1736 in Heidelberg, † 10. Januar 1778 in Wolfenbüttel) ist sie heute bekannt, die Frau Lessings.

In Heidelberg reifte Eva Catharina Hahn zusammen mit ihren drei Brüdern und einer Schwester heran, bis sie als 20jährige am 2. August 1756 den Hamburger Kaufmann Engelbert König heiratet. Zusammen zogen sie 4 Kinder groß, 3 weitere verstarben früh.

Gotthold-Ephraim Lessing lernte die Familie König 1767 in Hamburg kennen und schloss mit ihnen Freundschaft. Er wurde als Pate für den jüngsten Sohn benannt.

Als Engelbert König auf einer Geschäftsreise in Venedig verstarb, hielt Lessing sein Versprechen ein und kümmerte sich um Eva König und deren Kinder. Doch schon nach kurzer Zeit machte sich Lessing auf den Weg nach Wolfenbüttel um dort in das Amt des Bibliothekars einzutreten.

Ab hier beginnt der weltweit bekannte Schriftverkehr zwischen Eva König und Lessing, welcher heute als Literatur im Buchhandel erhältlich und somit nachzulesen ist. Die Beiden werden so stets vertrauter miteinander und nähern sich gegenseitig an.

Im August 1770 übernimmt Eva König in Wien die Verwaltung der von ihrem Mann hinterlassenen Seiden- und Tapetenfabrik. Legt jedoch auf ihrer Hin- und Rückreise je einen Zwischenhalt in Braunschweig ein.

Lessing kommt im September 1771 nach Hamburg zu Besuch, woraufhin sie sich miteinander verloben. Beide gehen wieder an getrennten Orten ihren Tätigkeiten nach. Kurz darauf verstirbt ihre Mutter.

Abermals in Hamburg heiraten König und Lessing am 8. Oktober 1776 - sie kehren nach Wolfenbüttel zurück um hier glücklich zu werden. Ein einziges glückliches Jahr verbringen sie hier.

Bei der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Traugott sterben Mutter und Sohn an Weihnachten 1777.

Das Grab der Eva Lessing gilt in Wolfenbüttel als verschollen.

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