Bayer Cropscience AG
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Die Bayer CropScience AG ist ein Hersteller von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Es gibt Werksteile an der Halchterschen Straße und im Ortsteil Linden. Bei Klein Biewende gab es eine überdachte Sondermülldeponie, die inzwischen verschlossen wurde. An der Halchterschen Straßen werden flüssige und feste Pflanzenschutzmittel formuliert, d. h. Grundstoffe zu Pflanzenschutzmitteln weiterverarbeitet und in Linden verpackt und gelagert. Im Jahr 2007 werden noch zirka 120 Mitarbeiter beschäftigt (1992: ca. 800, 1995: ca. 600, 2006: ca. 160). Ein weithin sichtbares Wahrzeichen war der 110 m hohe im Jahr 1957 errichtete Schornstein, der 2007 zurückgebaut wurde.
[Bearbeiten] Geschichte
- Schering AG (1949-1993)
1949 übernahm Schering das Gelände des ehemaligen Metallwerkes Wolfenbüttel. 1972 wurde das Sozial- und Verwaltungsgebäude eröffnet und das Gelände in Linden erworben. 1979 baute Schering das Laborgebäude und das Hochregallager in Linden ging in Betrieb. Auf dem Gelände des heutigen Hagebaucentrum an der Goslarschen Straße waren das alte Lager und Versandgebäude, an der Ackerstraße eine ehemalige Deponie des Unternehmens.
- AgrEvo (1994-2000)
AgrEvo war ein Joint Venture von Hoechst und Schering.
- Aventis (2000-2002)
Hoechst wurde von Aventis übernommen und damit auch das Werk Wolfenbüttel.
- Bayer CropScience AG (seit Juni 2002)
Nach der Übernahme von Aventis durch Sanofi wurde der Bereich an Bayer verkauft. Mittlerweile hat der Bayer Konzern auch die Schering AG selbst übernommen. Es gab durch die Übernahme eine tiefgreifende Umstrukturierung des Werkes Wolfenbüttel. Seit Ende 2005 werden keine chemischen Synthesen zur Herstellung von aktiven Wirksubstanzen (Wirkstoffen) mehr durchgeführt und die Verwaltung hat ihren Sitz nach Linden verlegt. Dadurch wurde die Werksfeuerwehr überflüssig und somit Ende 2005 aufgelöst. Einige Gebäude bzw. Werksteile werden heute an andere Firmen vermietet. 2007 wurde bereits der Schornstein und anliegende Gebäude abgerissen. Diesem folgen das Laborgebäude (südlichstes Gebäude) und die Galvanotechnik (gegenüber dem Straßenverkehrsamt). Letztendlich soll nur das Verwaltungsgebäude, der Formulierungsbetrieb (zwischen Tor und Laborgebäude), das ehemalige Technikum und das ehemalige Werkstattgebäude an der Halchterschen Straße bestehen bleiben.
- Zukunft
Bayer CropScience plant die Betriebsstätte an das Logistik-Unternehmen Lehnkering zu verkaufen. Der Standort und die rund 120 Arbeitsplätze sollen erhalten werden. Lehnkering will auch prüfen, ob weitere Unternehmungen in der Stadt möglich sind.
