Anna Vorwerk

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Anna Vorwerk (* 1839 in Königslutter; † 18. November 1900 in Wolfenbüttel) war die Gründerin des Gymnasium im Schloss.

Nach ihr wurde das Gästehaus der Herzog-August-Bibliothek, das Anna-Vorwerk-Haus, benannt. Des Weiteren gibt es in Wolfenbüttel die Anna-Vorwerk-Straße.

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Anna Vorwerk stammte aus einer angesehenen und wohlhabende Familie. Ihre Geburtsstadt war Königslutter. Ihr Vater wurde 1851 Obergerichtsrat am Obergericht des Landes in Wolfenbüttel. Bei der Ankunft der Vorwerks befand sich bereits eine sechsklassige Mädchenschule in der Stadt, die Anna Vorwerk besuchte.

Seit 1866 konnte sie in den Räumen des Schlosses einen Kindergarten betreiben, aus dem in den nächsten Jahren eine Mädchenschule mit Lehrerinnen-Seminar und weiteren Einrichtungen erwuchs. Später führte die Bildungseinrichtung allgemein den Namen "Schlossanstalten". Diese waren zunächst rein privat organisiert. Bereits 1870 musste Anna Vorwerk Schule und Seminar in eigener Verantwortung übernehmen, das heißt, sie haftete mit ihrem Privatvermögen. 1896 wurde auf Initiative von Anna Vorwerk ein "Feierabendhaus" für pensionierte Lehrerinnen eingerichtet.

Ein schwerer Schlag für die "Schlossanstalten" war der Tod ihrer Gründerin und tatkräftigen Förderin. Anna Vorwerk starb am 18. November 1900 nach schwerer Krankheit in dem von ihr gegründeten "Feierabendhaus".

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